Chargenrückverfolgung

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Bisher

Stellen Sie sich beispielhaft folgende Situation vor: Ihr Kunde entdeckt bei seiner Wareneingangskontrolle einen Fehler an Ihrer Lieferung. Lassen Sie es eine Beschädigung oder ein falsch eingebautes Bauteil sein. Da die Lieferung für den Kunden nicht essentiell ist, sendet er im Folgenden die Fehlerbeschreibung und Dokumentation des Fehlers per E-Mail an seinen Ansprechpartner in Ihrem Unternehmen und bittet um einen zeitnahen Ersatz. Von Kundenseite erfolgt keine weitere Eskalation.

Da Sie in Ihrem Unternehmen natürlich die Zufriedenheit Ihres Kunden sicherstellen wollen, bestätigen Sie spätestens am nächsten Werktag, also innerhalb von 24 Stunden den Erhalt der Beschwerde und leiten eine Ersatzlieferung ein. Wir nehmen an, dass dies innerhalb von 30 Minuten effektiver Arbeitszeit stattfindet. 

In Ihrem Unternehmen beginnt nun aber die eigentliche Arbeit: es muss herausgefunden werden, warum es zu diesem Fehler kam und Maßnahmen einleiten, um zu verhindern, dass er nochmals auftritt. Da dies kein Tagesgeschäft in Ihrem Unternehmen ist, vergeht ein weiterer Tag bis sich ein Mitarbeiter der zuständigen Abteilung der Thematik annimmt. Er verbringt dann eine halbe Stunde damit nach dem Fertigungsauftrag zur Lieferung zu suchen. Sie benutzen jedoch aufgrund der Vielzahl der aufbewahrungspflichtigen Dokumente einen externen Archivar. Das sorgte dafür, dass das Original des  Fertigungsauftrags, der bereits in längerer Vergangenheit liegt, bei diesem aufgehoben wird. Da Sie lediglich Ihren Aufbewahrungspflichten nachkommen möchten, haben Sie die Digitalisierung der Dokumente, was Ihr Archivar als Zusatzleistung berechnet, logischerweise nicht beauftragt. So dauert es drei Werktage bis das Original Ihres Fertigungsauftrages postalisch bei Ihnen eintrifft. 
In einem gemeinsamen Meeting von Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement und Betriebsleitung gehen Sie nun den Fertigungsauftrag durch, stellen die Fehlerquelle fest und starten eine neue Maßnahme zur Vermeidung des Fehlers in der Zukunft. 

In Summe haben Sie 5 Stunden Netto-Arbeitszeit damit verbracht, eine kleine Fehlerquelle zu identifizieren und zu beheben. Dennoch hat der gesamte Prozess über eine Woche gedauert. 

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Neu

Stellen Sie sich nun die gleiche Situation vor: Ihr Kunde bemerkt einen Fehler, meldet Ihn seinem Ansprechpartner per E-Mail und bittet um einen Ersatz. 

Da Sie in Ihrem Unternehmen weiterhin die Zufriedenheit Ihres Kunden sicherstellen möchten, reagieren Sie auch hier innerhalb von einem Werktag und leiten eine Ersatzlieferung ein. 

Da Sie nun aber digitale Lösungen zur Erfassungen von Betriebs- und Maschinendaten im Einsatz haben, sind alle relevanten Prozessparameter in Ihrer Manufacturing Suite gespeichert. Der vorher aufwendige Prozess zur Ermittlung des Fehlers reduziert sich nun erheblich: Sie können nun im Rahmen des täglichen Lean-Produktionsmeetings innerhalb des Kontrolldashboards der Selfbits Manufacturing Suite nach dem Auftrag suchen, seine Parameter einsehen und direkt Gegenmaßnahmen einleiten. So reduziert sich die Verarbeitungszeit auf nur 1 1/2 Stunden und die Thematik ist innerhalb nur eines Werktages abgeschlossen. 

Zum Einsatz kommende Funktionen der Selfbits Manufacturing Suite

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Maschinendatenerfassung

Mit Hilfe von flexiblen Hardwarelösungen helfen wir Ihnen dabei, relevante Maschinen- und Sensordaten fortlaufend artikel- und auftragsbezogen zu erfassen, zu speichern und für die Analyse bereitzustellen.

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Rüstzeiten, Mengen, Störungen und viele weitere Daten direkt an der Maschine erfassen

Betriebsdatenerfassung in Echtzeit

Nutzen Sie Tablets an Maschinen oder die Flexibilität von Smartphones, um Rüstzeiten, Maschinenstillstandszeiten und -gründe sowie Gut- und Schlechtteile flexibel in Echtzeit zu erfassen.

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Produktionsüberwachung

Durch die umfangreiche Datenerfassung auf dem Shopfloor haben Sie stets den aktuellen Status im Blick.

FAQ

Nein. Die Selfbits Manufacturing Suite lässt sich am ehesten mit einer integrierten BDE/MDE und PPS/MES Lösung vergleichen. Sie hat das Ziel, den Prozess von „Rampe-zu-Rampe“ im Sinne eines digitalen Zwillings möglichst detailliert abzubilden und alle relevanten Daten im Prozess zentral zu erfassen. Darauf aufbauend kann die Kernwertschöpfung optimiert und die zukünftige Produktion besser geplant werden. Stammdaten wie Artikel, Material und Maschinen werden über Schnittstellen aus dem ERP synchronisiert oder einmalig übertragen. Sämtliche buchhalterischen Prozesse finden weiterhin im ERP statt.

Ja. Alle gängigen ERP Systeme (SAP, ProAlpha, ABAS, Sage, Navision, Infor) bieten Schnittstellen um Daten zu extrahieren oder zurückzuführen. Gerne besprechen wir mit Ihnen Möglichkeiten zur Integration mit Ihrem bestehenden ERP.

Ja. Wir helfen gerne bei der Integration. Sprechen Sie uns einfach an.

Die Selfbits Manufacturing Suite bietet Schnittstellen über REST und GraphQL um auf Daten zuzugreifen. Dies erlaubt die eigenständige Entwicklung von Lösungen im Haus und die Integration mit anderer Software.

Unser Standard Betriebsmodell sieht das Hosting in der sicheren Cloud von AWS in Frankfurt am Main vor. Wenn Sie zwingend eine On-Premise Lizenz benötigen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Die Daten werden zentral in der AWS Cloud in Frankfurt am Main gespeichert und verarbeitet. Für jeden Kunden wir eine eigene VPC (Virtual Private Cloud) aufgesetzt, um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten. Erfahren Sie mehr darüber in unserem Datenschutz und Datensicherheit Whitepaper

Es ist kompliziert. Wir haben zu unserem eigenen Erstaunen in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden festgestellt, dass Barcodes häufig deutlich günstiger und einfacher in der Handhabung sind als Lösungen mit NFC oder RFID. Die Auswahl der „Trägertechnologie“ ist letztlich immer abhängig von den Gegebenheiten in der Produktion. Setzen Sie große Behälter und automatisierte Handhabungstechnik ein, so geht die Tendenz zu RFID. Verwenden Sie kleine Behälter und gibt es Prozessschritte mit extremen externen Einflussfaktoren wie Temperatur oder Feuchtigkeit sind Barcodes häufig die bessere Option. Details besprechen wir gerne persönlich mit Ihnen.

Selfbits Shopfloor Lösungen
Steigern sie ihren Erfolg

Nutzen Sie die flexiblen Lösungen von Selfbits, um Ihre Auslastung zu optimieren und Verschwendung zu reduzieren.

Oliver Kuppler - Chief Executive Officer and Co-Founder

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Wir freuen uns über Interesse an unseren Lösungen. Schreiben Sie uns eine Nachricht und wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

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